Das Bild und die Rolle der
Frau haben sich im abgelaufenen Jahrhundert revolutionär
gewandelt. Längst können Frauen selbst bestimmen, wie sie ihr
Leben gestalten möchten: in der Familie, im Beruf oder beides
gleichzeitig. Die CDU arbeitet seit langem an der
Chancengleichheit in einer partnerschaftlichen Gesellschaft; wir
wollen die politischen Rahmenbedingungen so gestalten, dass die
Frau in völlig eigenem Ermessen entscheiden kann und sich in ihrer
Lebensplanung keinen äußeren Zwängen unterwerfen muss. Wir haben
große Achtung vor der Leistung, die Frauen in Familien erbringen
und darin ihre Berufung finden. Wir unterstützen Frauen, die nach
ihrer Ausbildung gerne in ihrem Beruf bleiben möchten. Und erst
recht gilt unser Respekt den Frauen, die beides miteinander
verbinden wollen.
Wir wollen bestehende
Benachteiligungen in Familie, Arbeitswelt, Politik und in den
übrigen gesellschaftlichen Bereichen abbauen und sowohl die
Erwerbsquote als auch die Selbständigenquote von Frauen im Land
weiter erhöhen. Ein wesentlicher Grund für den Wohlstand unseres
Landes liegt darin begründet, dass wir eine der höchsten
Frauenerwerbs-quoten in Deutschland haben. Durch das Projekt
„Kinderland Baden-Württemberg“, das die Landesregierung auf den Weg gebracht hat, werden wir die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Väter und Mütter weiter
verbessern.
Wie viel wir für die
Familienfreundlichkeit bereits getan haben zeigt der Umstand, dass
einzig Baden-Württemberg noch in der Republik einen
Geburtenüberschuss ausweisen kann und trotzdem so viele Frauen in
Arbeitsverhältnissen beschäftigt, wie kaum ein zweites Bundesland.
Die CDU ist stolz auf diesen Erfolg unserer familienbewussten
Politik, die wir in Zukunft gemeinsam mit Kommunen und Wirtschaft
weiter entwickeln werden. Dazu gehört für uns der flächendeckende
und bedarfsgerechte Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder aller
Altersgruppen.

Unsere Anstrengungen in Fragen
der Inneren Sicherheit und der Integration gelten auch bei allem
Respekt vor fremden Kulturen der Verhinderung und Bekämpfung
isolierter Parallelgesellschaften von Einwanderern und Gästen, die
die Gleichberechtigung der Frau unterlaufen. Wir akzeptieren
nicht, dass unter dem Deckmantel der Toleranz Frauen- und
Menschenrechte missachtet werden, dass Frauen systematisch der
Zugang zur deutschen Sprache erschwert wird und dass jungen
Mädchen mitten in unserer Gesellschaft ein Rollenbild aufgezwungen
wird, das mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht zu
vereinbaren ist.
Die CDU ist für die Frauen da.
Wir gehen dabei mit gutem Beispiel voran. In einem Land, in dem
die Frauen schon Fußballweltmeister sind und die Männer dies erst
noch unter Beweis stellen müssen, legen wir einer Frau die Führung
unseres Landes in die Hände. Keine andere Partei wollte bislang
eine Frau an die Spitze des Staates stellen. Angela Merkel ist als
Spitzenkandidatin der CDU zur ersten Bundeskanzlerin Deutschlands
gewählt worden.
Frauen haben bei der CDU eine
Heimat, sie finden immer ein offenes Ohr und das wichtigste – ihre
Stimme findet auch Gehör.
|